Tangokonzert | Danzarín Tangotrio
Das Ensemble lädt ein in die faszinierende Welt des Tango Argentino. Auf dem Programm stehen originale argentinische Tangos, Milongas, Balladen und Walzer von Ángel Villoldo, Astor Piazzolla, Vicente Greco u. a.
So, wie der Tango changiert, zwischen Melancholie, Drama und sprühender Lebensfreude, begeistert das Danzarìn Tangotrio seine Zuhörer:innen mit originalen argentinischen Tangos, atmospherisch dichten Tangoballaden und vor Esprit und Vitalität sprudelnden Milongas.
In der Tradition berühmter Tango-Orchester der goldenen Ära der 30er und 40er Jahre in Buenos Aires, präsentiert das deutsch-argentinische Ensemble Klassiker des Tanzsalons von Francisco Canaro, Juan D´Arienzo, Carlos Di Sarli und konzertante Tango Nuevo-Kompositionen von Astor Piazzolla bis Ramiro Gallo.
Mit ihrem authentischen Tangosound begeistern die drei Musiker Tangotänzer und Konzertpublikum gleichermaßen.
Zu den Künstler:innen
Ulrike Dinter, Violine
absolvierte Ihr Musikstudium an der Musikhochschule Detmold und befasste sich dannach mit Jazz und Worldmusik. Seit 2006 spielt sie in verschiedenen Berliner Ensembles Tango Argentino und wirkte mit bei verschiedenen CD Produktionen: "Historias" ( Duo Danzarín, mit Ludger Ferreiro, Piano) "Tango y nada mas" (Muzet Royal u. Caio Rodriguez) "Arrabal in exilio" ( mit Peter Reil, Fernando Miceli, Tomás Rósler und Pablo Portela).
Mit dem seit 2006 bestehenden Duo Danzarìn und ihrem Berliner Trio Muzet Royal (seit 2007) konzertierte sie auf internationalen Tangofestivals, darunter dem Tangofestival Riga, Lettland, der "Tangonale" und dem "Embrace" Festival, Berlin, dem Tangofestival Potsdam, den Leipziger Tangotagen, bei "Phantastango" und auf dem Queertangofestival Berlin.
2013 unternahm sie mit argentinischen und deutschen Musikern eine Tournee durch Argentinien und Uruguay und trat u.a. in der "Casa Gardel", dem Tangoclub "36 Billardaires" in Buenos Aires, und auf dem Tangofestival Montevido auf. Als Gast wirkte sie im Tangoorchester Sabór a Tango, Berlin, mit.
Tomás Diáz, Bandoneon,
wurde 1985 in Argentinien geboren. Über zehn Jahre konzertierte er mit der Musik seines Heimatlandes, dem Tango Argentino, in Ländern wie Brasilien, Kolombien, Japan und China. Er spielte mit den Tangoensembles La Martino Orquesta Tipica, Cecilia Lopez Ruz and Altos Tangos. Neben dem Tango widmet sich Tomás auch der argentinischen Folklore und spielte mit Gruppen wie Luciana Gagliano Folklore und Emerger Folklore.
Seit Juli 2019 ist er Bandoneonist bei Cuarteto Danzarín.
Ludger Ferreiro, Piano,
erhielt an den Musikhochschulen in Frankfurt am Main und Düsseldorf eine klassische Ausbildung und erweiterte anschließend seine musikalischen Fertigkeiten durch ein Jazzstudium in den Niederlanden. Auf mehreren Reisen durch Spanien entdeckte Ludger Ferreiro die faszinierende Welt des Flamenco und beschäftigte sich intensiv mit dieser völlig anderen Musik und den Möglichkeiten sie auf dem Klavier zu spielen. Er arbeitete mit der Tänzerin Blanca Nieves, dem Gitarristen Rayko Schlee und dem Sänger Enrique Correas zusammen. Seit vielen Jahren gilt seine Leidenschaft dem Argentinischen Tango. Er besuchte Workshops von Ramiro Gallo, Adrian Enriquez und Exequiel Mantega. Neben seiner Arbeit mit dem Berliner Quartett Danzarín spielt er mit dem Ensemble Tango del Sur eine etwas andere improvisationsfreudige und moderne Variante der Argentinischen Musik. Neben seiner konzertanten und pädagogischen Tätigkeit komponiert Ludger Ferreiro, hat ein Kinderbuch geschrieben und vertont. Für seinen Klavierzyklus „Gebete ohne Worte“ erhielt er in 2023 ein Stipendium des Berliner Senats. Seine Konzerte führten ihn in alle großen deutschen Städte sowie nach Norwegen, Spanien, Österreich und in die Niederlande.
Eintritt: 18 € / erm. 13 €
Zeit:
18. April 2026, 19:00–20:20 Uhr
Ort:
Festsaal im Schloss Britz
Alt-Britz 73
12359 Berlin