Langer Tag der StadtNatur 2026

Samstag, 30.05.2026 / 12:30 Uhr – Schlossterrasse
Rundgang | Pflanzenerlebnis im Schlosspark
Begleiten Sie den erfahrenen Gärtnermeister, Heilpflanzentherapeuten und Naturbegleiter
Olaf Tetzinski, wenn er sein Wissen über die äußere und innere Schönheit der Pflanzen
mit Ihnen teilt. Im Fokus der Begehung stehen Kultur- und Wildpflanzen, ihre Heilkraft
und Essbarkeit sowie die botanischen Besonderheiten der einzelnen Pflanzen und Aspekte
ihres Wesens.
Durchführung: Olaf Tetzinski.
Für Menschen ab 12

 

Samstag, 30.05.2026 / 16:00 Uhr – Gutshof Britz
Vom Auerochsen zur Milchkuh
Führung zur historischen Tierhaltung im Stadtraum.
Eine kurze Zeitreise: Wie wurde eigentlich aus dem Auerochsen die Milchkuh und aus dem Mufflon das Hausschaf? Wie haben es Menschen geschafft, aus wilden Tieren „ihre“ Nutztiere zu züchten. Wie, das kann am Beispiel von seltenen und vom Aussterben bedrohten Schaf- und Kuhrassen auf dem Gutshof Britz erfahren werden. Besichtigung der Anlagen und Blick hinter die Kulissen.
Durchführung: Gerrit Harre, U.S.E. Tierpflege Leitung Gutshof Britz
Für alle Altersgruppen

 

Samstag, 30.05.2026 / 12:00-17:00 Uhr – Gutshof Britz
Auf den Spuren der Bäume
Umweltpädagogin Annika Groß und ihr Team laden Groß und Klein zum „Baumerlebnis“ ein. Auf dem Gutshof und rund um das Schloss Britz rücken dabei ganz unterschiedliche Baumarten in den Fokus. Ausgestattet mit Mikroskopen, Augenmasken, Spiegeln und Ferngläsern richtet sich die Aufmerksamkeit auf die stillen Riesen und ihre tierischen Bewohner – aus einer ganz neuen Perspektive. Zudem wird gezeigt, wie sich die Höhe eines Baumes bestimmen lässt. Auch der wohl berühmteste Baum des Schlossparks, der beeindruckende Ginkgo, wird vorgestellt.
Workshopleiterin: Annika Groß / Umweltpädagogin
Für alle Altersgruppen

 

Samstag, 30.05.2026, 14:00-15:00 Uhr – Gutshof Britz
Support your local wild bee | Wildbienennisthilfen selbst herstellen
Wildbienen haben es nicht leicht in unserer heutigen Zeit: Der Rückgang des Blütenangebots auf landwirtschaftlichen Flächen durch Monokulturen, Herbizideinsatz und die Vernichtung von Strukturelementen (z. B. Feldgehölze) macht es für Wildbienen immer komplizierter, ihren
Fortbestand zu sichern. Die Stadt Berlin ist durch ihre große biologische Vielfalt an Blütenpflanzen ein Überlebensort für Wildbienen geworden. Doch auch in Berlin wächst der Druck auf unsere friedlichen Bestäuber durch die Bebauung von Brachflächen oder der Anlage von "cleanen" Gärten (zum Beispiel Schottergärten und Scherrasen). Wir werden artgerechte Nisthilfen aus unterschiedlichen Materialien für unsere Solitärbienen bauen und Mini-Samenbeete to-go mit heimischen Wildblumensamen herstellen.
Durchführung: Stadtnatur-Rangerin Géraldine Döring
Für Familien und Menschen ab 7

 

Samstag, 30.05.2026, 15:30-16:30 Uhr – Gutshof Britz
Support your local wild bee | Wildbienennisthilfen selbst herstellen
Wildbienen haben es nicht leicht in unserer heutigen Zeit: Der Rückgang des Blütenangebots auf landwirtschaftlichen Flächen durch Monokulturen, Herbizideinsatz und die Vernichtung von Strukturelementen (z. B. Feldgehölze) macht es für Wildbienen immer komplizierter, ihren
Fortbestand zu sichern. Die Stadt Berlin ist durch ihre große biologische Vielfalt an Blütenpflanzen ein Überlebensort für Wildbienen geworden. Doch auch in Berlin wächst der Druck auf unsere friedlichen Bestäuber durch die Bebauung von Brachflächen oder der Anlage von "cleanen" Gärten (zum Beispiel Schottergärten und Scherrasen). Wir werden artgerechte Nisthilfen aus unterschiedlichen Materialien für unsere Solitärbienen bauen und Mini-Samenbeete to-go mit heimischen Wildblumensamen herstellen.
Durchführung: Stadtnatur-Rangerin Géraldine Döring
Für Familien und Menschen ab 7

 

30. & 31.05.2026 – Foyer Kulturstall / Gutshof Britz
Kiezklang | Von Pflanzen und Menschen
Ausstellung & Performance

Was wäre, wenn Pflanzen sprechen könnten – und wir hören zu?
Im partizipativen Kunstprojekt von Klangkünstlerin Cassis B Staudt und Objekt- und Fotokünstlerin Hadmut Bittiger werden Pflanzen zu lebendigen Zeugen von Migration, Erinnerung und Zugehörigkeit. Im vielstimmigen Neukölln begegnen die Künstlerinnen Menschen unterschiedlicher Generationen und Kulturen – Ausgangspunkt ist stets eine Pflanze mit persönlicher Bedeutung.
Bioelektrische Impulse der Pflanzen werden in Echtzeit in Klang übersetzt, eindringliche Fotografien zeigen ihre Individualität und Würde. So entsteht ein sinnlicher Dialog zwischen Mensch und Pflanze – zwischen Herkunft, Verlust und Neuanfang.
Für alle Altersgruppen

Zeit:

30. Mai 2026, 12:00 – 31. Mai 2026, 18:00 Uhr

Ort:

Gutshof Britz
Alt-Britz 81
12359 Berlin

Schloss Britz
Alt-Britz 73
12359 Berlin