100 Jahre Hufeisen | Podium: Vergangene Zukunft – Visionen des Neuen Bauens gestern und heute
Heute Architekturdenkmal - damals Startsignal in die Moderne! Für die Stadtplaner und Architekten Martin Wagner und Bruno Taut war die Hufeisensiedlung vor 100 Jahren nicht weniger als der erste Baustein eines "Neuen Berlins": fortschrittlich, weltstädtisch und sozialistisch. Ihre Visionen eines Neuen Planens, Bauens und Wohnens wurden bereits nach wenigen Jahren durch Weltwirtschaftskrise, NS-Diktatur und Weltkrieg zerstört und waren jahrzehntelang vergessen.
Die italienische Architekturhistorikerin Ludovica Scarpa und der Stadtsoziologe Harald Bodenschatz haben in den 1980er Jahren maßgeblich dazu beigetragen, dieses Erbe des unvollendeten „Neuen Berlin“ wiederzuentdecken und kritisch zu würdigen. Mit ihnen wollen wir diskutieren, wieviel sehr die Visionen der 1920er Jahre die Stadtentwicklung geprägt haben und wieviel Zukunft noch heute in ihren uneingelösten Versprechen steckt.
Moderiert wird das Gespräch von Henning Holsten, der 2020 die Ausstellung "Der Dirigent der Weltstadt: Martin Wagner und das Neue Berlin" kuratiert hat.
Eine Kooperation von VHS Neukölln und Schloss Britz.
Eintritt frei | Tickets unter: vhs-neukoelln
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Zeit:
14. März 2026, 15:00–16:00 Uhr
Ort:
Festsaal im Schloss Britz
Alt-Britz 73
12359 Berlin